Direkteinstieg

Dieser Zugang ist nur für Berufsschulen vorgesehen. Er richtet sich an die Personen, die über ein Fachhochschuldiplom oder einen Bachelorabschluss einer Universität oder Fachhochschule und mindestens zweijährige Berufserfahrung verfügen. Der Direkteinstieg kommt zum Tragen, wenn eine Planstelle nicht mit geeigneten Lehrkräften besetzt werden kann. Ausschreibungen zum Direkteinstieg erfolgen nur, wenn keine geeigneten Quer-oder Seiteneinsteiger zur Verfügung stehen.

 

Die Unterrichtsverpflichtung beträgt 15 beziehungsweise 16 Unterrichtsstunden/Woche. Ein Staatsexamen wird nicht zuerkannt.

 

Während der zweijährigen Qualifizierungsphase wird ein Entgelt der Gruppe 12 TV-L gezahlt. Nach einer erfolgreichen Beendigung der Qualifizierungsphase wird während der einjährigen anschließenden Bewährungszeit ein Entgelt der Gruppe 12 TV-L gezahlt.
Bei Vorliegen der beamtenrechtlichen Voraussetzungen kommt nach Feststellung der Laufbahnbefähigung auch eine Übernahme in das Beamtenverhältnis in Betracht. Die Besoldung erfolgt gemäß der Besoldungsgruppe A 12. Sollte eine Verbeamtung nicht möglich sein, wird ein Entgelt der Gruppe 12 TV-L gezahlt.

 

Weitere Informationen zum Direkteinstieg finden Sie in der Anlage 2 zur Laufbahnverordnung Bildung (Sonderregelung "Direkteinstieg").

 

Die Ausbildung im Direkteinstieg kann zum Zwecke der Kinderbetreuung auch in Teilzeit erfolgen. Die Gewährung von Mutterschutz und Elternzeit erfolgt im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen.
Die Stellen für den Direkteinstieg werden im Bildungsportal - siehe "Stellenangebote Direkteinstieg"- ausgeschrieben. Senden Sie bitte Ihre formlose Bewerbung mit einem tabellarischen Lebenslauf sowie nicht beglaubigten Zeugniskopien und Arbeitsnachweisen an die dort angegebene E-Mail-Adresse.